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Kloster Baldegg

Vom Glauben

editorial

 

Liebe Leserin, lieber Leser

 

Haben Sie den lieben Gott schon mal zum Kaffee eingeladen? Vielleicht wäre jetzt, da Sie das BaldeggerJournal „Vom Glauben“ in Händen halten, ein guter Moment dazu. Der eine oder andere Gedanke dieses Heftes macht Sie vielleicht nachdenklich, wirft Fragen auf oder weckt Erinnerungen an den unbeschwerten Kinderglauben. Dann ist es praktisch, dies gleich mit dem lieben Gott besprechen zu können. Selbstverständlich geht das auch beim Spaziergang oder einem Glas Wein. Mit Gott sprechen entspannt in jedem Fall. Er versteht Fragen, bevor man sie gescheit zu formulieren versteht. Hie und da lässt er sich als schweigsamen Begleiter erfahren. Den Wanderer auf Seite 8 forderte seine geheimnisvolle Anwesenheit heraus. Aber so ist Gott. Er ist da und doch auf Wanderschaft. P. Hegglin erzählt es meisterhaft: man muss lange, sehr lange zu ihm unterwegs sein. Manchmal geht glauben auch leicht. Dann, wenn ich nach der Kaffeepause merke, dass er mir eine zündende Idee mitgegeben hat. Gott sei Lob und Dank – so würde P. Ziegler sagen. Für ihn hängen Loben, Danken und Glauben immer zusammen. Und der Bibelwissenschaftler P. Adrian Schenker erläutert, weshalb wir stark und innig glauben sollen.

 

Wer das Gespräch mit Gott einübt und dazu Anleitung wünscht, lese die Beiträge von Sr. Beatrice und Sr. Katja. Beide begleiten Menschen, die Gott suchen. Sr. Renata schlägt vor, sich für dieses Suchen Worte aus den Psalmen zu borgen.

Glaube kann nicht gelernt werden, schreibt Sr. Theres. Sie lässt Kinder jedoch erleben, dass Gott Liebe ist. Kinder verstehen das. Erwachsene brauchen Erklärungen. Glauben – so lehren sie – gehöre zur Wortfamilie „lieb“, damit kann glauben „liebhaben“ bedeuten. Und so stimmt es wieder: Gott ist Liebe.

Was aber ist mit all jenen, die mehr Zweifel und Vorbehalte als Glaube in sich tragen? Mit Blick auf unsere Welt fragen Josef Bättig und Sr. Hildegard in ihrem Schreibtischgespräch sorgfältig nach, woran der glaubt, der nicht glaubt. Spannend!

 

Lieber Leser, liebe Leserin

Sie sehen: wir bieten Ihnen viele Ideen, worüber Sie mit Gott ins Gespräch kommen können. Probieren Sie es am besten gleich aus. Und seien Sie nicht überrascht, wenn Gott Sie bereits erwartet. Früher nannte man dies „Gnade“. Ein Geschenk ist es immer!

 

Herzlich grüssen Sie

Ihre Baldegger Schwestern

Sr. Marie-Ruth Ziegler

Inhalt Nr. 32/2017

Vom Glauben

 

Editorial 

Gott sei Lob – wir glauben

Dr. P. Albert Ziegler SJ, Zürich

Glauben Kinder?

Sr. Theres Brändli, Baldegg

Meinen Glauben nähren

Sr. Katja Müller, Baldegg

… dass Gottes Licht durchscheinen kann

Sr. Beatrice Kohler, Hertenstein

Stark und innig glauben

Prof. Dr. P. A. Schenker OP, Freiburg

Ein Wanderer

Dr. P. Werner Hegglin, Horw

Glaube aus Psalmen geborgt …

Sr. Renata Geiger, Baldegg

Woran glaubt, wer nicht glaubt?

Von Schreibtisch zu Schreibtisch:

Sr. Hildegard Willi und Dr. Josef Bättig

ZweiMinutenPredigt

Glauben & Beten mit Sr. Rahel Künzli, Baldegg

Zwei Bilder – ein Leben

Sr. Castilia Bischofberger bleibt eine Appenzeller Innerrödlerin

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