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Kloster Baldegg

Vom Loben

editorial

 

Liebe Leserin, lieber Leser

 

Bevor Sie nun neugierig das neue BaldeggerJournal „Vom Loben“ durchstöbern und ehe Ihnen einfällt, wen sie auch schon lange hätten loben sollen, möchten wir Sie loben. Sie halten unserem BaldeggerJournal schon 33 Ausgaben lang die Treue. Chapeau! Ein dickes Lob gehört auch unseren Autoren und Autorinnen. Viele schenken dem BaldeggerJournal immer wieder ihre Gedanken, ihre Zeit, einfach so und unentgeltlich. Grossartig! Herzlichen Dank.

 

Loben ist danken. Darüber lesen Sie in dieser Nummer. Absoluter Meister im Gott loben und danken ist Franziskus. Er tut es sogar für das Widrige im Leben und vergisst die Schönheit der Schöpfung nicht. Sr. Beatrice zeigt diesen Spannungsbogen. Dass eine wunderbare Schöpfung ihm von allen Seiten ins Haus schaute, hat P. Hegglin nie vergessen. Jahre später noch lobt er seine vier Fenster. Sie öffneten neue Fenster. Das tut auch das Stundengebet der Kirche, bei dem Gott, dem Geber aller Gaben, rund um die Uhr Lob und Dank gesungen wird. Sr. Martine erklärt warum. Um miteinzustimmen in dieses Lob braucht man übrigens nicht im Kloster zu sein. Überall in der Welt kann man ein „Gott sei Lob und Dank!“ aussprechen, meint P. A. Ziegler.

 

Was Loben bewirkt, merkt man erst, wenn man es tut. Wir sagen etwa „der oder die wird in den Himmel gelobt“. Genau das will das Lob. Es zieht nach oben. Auch jene, die loben. So jedenfalls erfahren es Schwestern, die ihre Mitarbeitenden loben. Lesen Sie dazu auf Seite 10. Erfahrungen mit Loben hat auch Sr. Jeannine, die sehbehinderte Kinder unterrichtete. Oder Sr. Boriska, die ein Loblied auf ihre ehemalige Semiklasse singt und mit ihrer Klassenkameradin das alltägliche Loben bespricht. Wer Ideen zum Loben sucht, lese die Anregungen aus den Psalmen von Sr. Renata.

Dann bleibt noch das Risiko beim Loben. Journalist und Psychologin kommen auf Seite 13 zum Schluss: Trotz des „Wehe“ gibt es in der Welt manches, das verdient gelobt zu werden, auch Kleines, Unscheinbares, Unauffälliges.

 

Lieber Leser, liebe Leserin

Unscheinbar, klein und unauffällig lag auch das Kind in der Krippe von Bethlehem. Einfache Hirten nur seien im Stall gewesen. Engel hätten den Himmel gelobt: „Gloria in excelsis Deo“. Berge, Lüfte und Hirten hätten eingestimmt. So geht das Loben, einstimmen. Wir wünschen Ihnen ein Weihnachtsfest mit viel Freude, Lob und Dank für das Leben.

 

Herzlich grüssen Sie

Ihre Baldegger Schwestern

Sr. Marie-Ruth Ziegler

Inhalt Nr. 33/2017

Vom Loben

 

Editorial

Lob meiner vier Fenster

Dr. P. Werner Hegglin, Horw

... dass ich danke für alles, was mir widerfährt

Sr. Beatrice Kohler, Hertenstein

Trudi versteht zu loben

Sr. Boriska Winiger, Baar

Das hesch guet gmacht!

Sr. Jeannine Balmer, Baar

Tag und Nacht will ich dich preisen

Sr. Martine Rosenberg, Baldegg

Wer loben will, muss lieben können

Dr. P. Albert Ziegler SJ, Zürich

Loben zieht nach oben

Schwestern in Führungsverantwortung

ZweiMinutenPredigt

Wehe - wenn euch alle Menschen loben

Von Schreibtisch zu Schreibtisch:

Sr. Hildegard Willi und Christophe Büchi

Nicht gemeckert - ist genug gelobt

Sr. Renata Geiger, Baldegg

Glauben & Beten mit Sr. Karin Zurbriggen, Baldegg

Zwei Bilder - ein Leben

Nach 59 Jahren ist Sr. Blasia Zihlmann zurück

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